Gutes Hören ist Lebensqualität

Eine Schwerhörigkeit kann viele Ursachen haben. Am häufigsten ist Ohrenschmalz die Ursache einer Hörminderung. Nach Entfernung des Ohrenschmalzes durch Absaugen ist das Hörvermögen sofort wiederhergestellt.

 

Es können aber auch Probleme im Bereich des MIttelohres vorliegen, z.B. durch eine Erkältung oder Läsionen des Trommelfells und der Gehörknöchelchenkette. Diese sind in der Regel gut zu behandeln, so dass sich das Gehör wieder normalisiert. Allerdings bedarf es hierzu nicht selten auch operativer Maßnahmen.

 

Wenn eine Innenohrschwerhörigkeit vorliegt, ist zunächst zu klären, seit wann die Hörminderung vorliegt. Bei einer akuten Hörverschlechterung kann es sich um einen Hörsturz handeln, der sich mit den geeigneten Therapiemaßnahmen in der Regel schnell zurückbildet.

 

Liegt die Hörminderung schon seit längerer Zeit vor, kann eine Erholung der Hörschwelle nur noch selten erreicht werden. Dann können aber mit einer Hörgeräteversorgung sehr gute Erfolge erzielt werden. Liegen gleichzeitig Ohrgeräusche (Tinnitus) vor, so werden diese mit gut angepassten Hörgeräten leiser oder gehen ganz zurück.

Ton- und Sprachaudiometrie

Die  Tonaudiometrie überprüft die Hörschwelle im Bereich zwischen 125 Hz und 8000 Hz.  Zunächst wird die Luftleitung mit dem Kopfhörer überprüft. Anschließend erfolgt die Messung mit dem Knochenleitungshörer. Wenn die Hörschwelle für die Luftleitung schlechter ist als für die Knochenleitung, liegt  eine Schallleitungsstörung. Das bedeutet, das die Ursache für die Hörstörung im Bereich des äußeren Ohres (Gehörgang) oder des Mittelohres (Trommelfell, Paukenhöhle und Gehörknöchelchen) zu suchen ist. Verlaufen die Kurven für die Luft- und Knochenleitung parallel, so handelt es sich um ein Normalgehör, wenn die Kurven besser als 20 dB sind. Liegt die Kurve darunter, ist von einer Schallempfindungsschwerhörigkeit auszugehen. Die Ursache einer Schallempfindungsschwerhörigkeit liegt im Bereich des Innenohres oder des Hörnerven.

 

Mit der Sprachaudiometrie wird in verschiedenen Lautstärken überprüft, wieviel Prozent der Testwörter verstanden werden. Ein Erwachsener versteht normalerweise bei 65 B 80 - 100 % der Testwörter.

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